Steuertipp 1 – Lohnt sich ein DVT überhaupt?

DVTAb wann macht der Kauf oder das Leasen eines DVTs steuerlich und wirtschaftlich Sinn?

Um diese Frage zu beantworten, muss der Punkt ermittelt werden, an dem eine Investition die Gewinnschwelle überschreitet. Nur wenn ein DVT (dentale Volumentomographie) das einbringt, was es kostet, ist die Anschaffung sinnvoll.

In unseren Mandantengesprächen über die Hochrechnung der voraussichtlichen Steuerzahlungen werden von unseren Mandanten immer wieder die gleichen Fragen gestellt: Was kann ich tun, um Steuern zu sparen? Lohnt es sich, zu investieren?
Ein guter Steuerberater versucht, die laufende Finanzbuchhaltung steuerlich zu optimieren und zu gestalten. Und vor dem Hintergrund des Risikos und geringer Renditen von „Steuersparfonds“, sowie des historisch niedrigen Zinsniveaus, entsteht aus diesen Fragen der Mandanten oft ein Beratungsgespräch über Investitionen für die eigene Praxis.
Sinnvolle Investitionen sollten der Aufrechterhaltung der Wirtschaftlichkeit einer Praxis dienen, oder das Leistungsspektrum in der Praxis erweitern. Einer der häufigsten Investitionswünsche unserer zahnmedizinischen Mandanten ist die Anschaffung eines DVTs.

Aber ab wann macht der Kauf oder das Leasen eines DVTs steuerlich und wirtschaftlich Sinn? Lohnt sich ein DVT?
Um diese Frage zu beantworten, muss der Punkt ermittelt werden, an dem eine Investition die Gewinnschwelle, den so genannten Break-Even-Point, überschreitet. Nur wenn ein DVT das einbringt, was es kostet, ist die Anschaffung sinnvoll. Um das zu ermitteln, gehen wir von folgenden Annahmen aus:

  • Anschaffungskosten: 75.000,- EUR brutto
  • Abschreibungsdauer: 8 Jahre (linear 12,5 % p.a.)
  • Finanzierung mit linearer Tilgung: 8 Jahre
  • Zinssatz: 4 %
  • Einkommensteuersatz: 42 % ohne Kirchensteuer
  • Solidaritätszuschlag: 5,5 %
  • Patientenpreis pro 3D – Aufnahme: 200,- EUR

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Liquidität – DVT
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Fazit

Unter den oben getroffenen Annahmen lohnt sich die Anschaffung eines DVTs, wenn pro Jahr mehr als 66 „Schüsse“ in 3D gemacht werden. Bereits eine moderate Auslastung führt zur wirtschaftlichen Amortisation des Geräts. Und bedenkt man die weiteren möglichen Gestaltungsmöglichkeiten, wie z.B. Vermietungs- und Apparategemeinschaften, so liegt hier ein noch größeres Potenzial steuerlicher und wirtschaftlicher Vorteile.

Durch die Anschaffung eines Kombigerätes, mit dem sowohl 3D Aufnahmen als auch abrechenbare 2D Aufnahmen ausgeführt werden können, wird die Investition noch attraktiver. Man sollte auch nicht aus dem Auge verlieren, dass ein DVT eine zukunftsorientierte Technologie und ein modernes Image in die Praxis bringt. Und bei vielen unserer Mandanten hat das Arbeiten mit moderner Technik den Spaß an der Arbeit zurück gebracht. Der lässt sich aber leider nicht in Zahlen messen.

 

Zu unserem Steuertipp 2: Investitionen zum Jahresende

 

Quelle:
fpp.steuerberatung
info@fpp-steuerberater.de
www.fpp-steuerberater.de

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