Wie kann ich meine PZR-Sitzung optimal gestalten?

Prophylaxe: News und Trends aus Praxis und Wissenschaft

Wie kann ich meine PZR-Sitzung optimal gestalten? Welche Instrumente und Materialien eignen sich am besten zum Entfernen von Plaque? Auf solche Fragen gab es im Rahmen einer Fortbildung rund um die Themen Prophylaxe und Parodontologie, organisiert von der Firma KaVo, am 20. November in Berlin die passenden Antworten.

Gesunde Zähne gibt es nur mit gutem Biofilmmanagement. Dafür braucht es eine optimale Prophylaxe. Deshalb sind diese Sitzungen ganz entscheidend für jede Praxis. In Berlin gab die Fortbildung „Umsatzmotor Prophylaxe: News und Trends aus Praxis und Wissenschaft“ zu diesem Thema ein kompaktes Update auf Basis neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und genau auf den Praxisalltag zugeschnitten. Die Firma KaVo lud dafür in ihrem Showroom nicht nur zu hochkarätig besetzten Vorträgen, sondern auch Hands-on-Demonstrationen ein. Als Referenten konnten Oberarzt Prof. Dr. Dirk Ziebolz, M.Sc. und Sylvia Fresmann, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Dentalhygieniker/Innen e.V. (DGDH), gewonnen werden.

„Ursprünglich wollten wir diese Fortbildung für Praxisgründer anbieten“, erklärte Edwin Fieseler, Marketing DACH bei KaVo, „aber wir merkten bei der Vorbereitung der Kurse schnell, dass sie sich für das gesamte Prophylaxeteam eignen.“ In diesem Jahr fand der Kurs bereits zum zweiten Mal statt. Der gute Mix aus Theorie und Praxis sorgt dafür, dass die vermittelten Inhalte sofort in der Praxis angewandt werden können.

In den Vorträgen ging Sylvia Fresmann zunächst ganz gezielt auf die Prophylaxesitzung ein. Welche Instrumente werden bei welchen Patienten benutzt? Wie eng sollte ich das Recall-Intervall setzen? Wie kann ich die Patienten weiterhin motivieren? Neben Antworten auf diese Fragen gab sie wichtige Tipps und Hinweise, z. B. zu Apps, die dabei helfen, den Patienten nach der neuen Klassifikation der parodontalen Erkrankungen einzuteilen oder ihm die PZR-Ergebnisse mit nach Hause zu geben. Gleichzeitig widmete sie sich dem Thema der Wirtschaftlichkeit. Dabei hob sie heraus, dass die Prophylaxe ein ganz wichtiges Standbein einer Praxis ist, und erklärte, wie ein Prophylaxekonzept in das Praxismarketing eingebunden werden kann. Prof. Dr. Ziebolz stellte die neue Klassifikation der Parodontalerkrankungen vor, ging außerdem auf Grundlagen der Diagnostik und Therapiemethoden ein, begleitet durch Fallbeispiele und klinische Studien.

Im praktischen Teil der Fortbildung konnten die Teilnehmer selbst an drei Behandlungseinheiten eine professionelle Zahnreinigung am Phantomkopf vornehmen. Dabei konnten sie verschiedene Scaler und Küretten sowie Pulver-Wasser-Strahlgeräte und Prophylaxepulver testen. An einer Behandlungseinheit wurde zudem auch auf die richtige Ergonomie bei der Prophylaxe eingegangen.

Die Fortbildung erfreute sich in diesem Jahr einer gelungenen Premiere. Im kommenden Jahr sind bereits drei neue Kurse in Biberbach an der Riß, Köln und Berlin geplant. Pro Kurs gibt es fünf Fortbildungspunkte. Weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle: ZWP Online